SPD in Baden-Württemberg„Wir haben nicht mehr viel zu verlieren“

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Sie wollen die SPD in Baden-Württemberg wieder relevant machen: Isabel Cademartori und Robin Mesarosch.
Sie wollen die SPD in Baden-Württemberg wieder relevant machen: Isabel Cademartori und Robin Mesarosch. Julian Beeckmann

Die SPD hat in Baden-Württemberg mit 5,5 Prozent ein desaströses Wahlergebnis erlitten. Nun kandidieren Isabel Cademartori und Robin Mesarosch für die Landesspitze – zwei junge Politiker aus verschiedenen Lagern, die fast alles anders machen wollen.

Interview von Roland Muschel und Vivien Timmler, Stuttgart/Berlin

Farblich passt es schon mal. Isabel Cademartori, 38, trägt an diesem Tag Dunkelblau, Robin Mesarosch, 35, ebenfalls. Beide wollen an die Spitze der SPD in Baden-Württemberg. Ansonsten aber gibt es zwischen den beiden deutliche Unterschiede. Sie kommt aus der Großstadt Mannheim, er aus dem ländlichen Wahlkreis Sigmaringen. Sie gehört zum Seeheimer Kreis, er zu den Parteilinken. Sie ist Abgeordnete des Deutschen Bundestages, er ist dort 2025 nicht erneut eingezogen. Aber nun sitzen sie einträchtig nebeneinander in der Mannheimer Wohnung von Cademartori vor dem Bildschirm und geben ihr erstes Doppelinterview.

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