Gesetzliche KrankenversicherungWas sich mit Warkens Gesundheitsreform ändert

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Ein Patient bei der Blutdruckmessung: Das neue Sparpaket könnte mehr Ärztinnen und Ärzte veranlassen, künftig nur noch Privatversicherte zu behandeln, warnen Kritiker.
Ein Patient bei der Blutdruckmessung: Das neue Sparpaket könnte mehr Ärztinnen und Ärzte veranlassen, künftig nur noch Privatversicherte zu behandeln, warnen Kritiker. Philipp Nemenz/Westend61/imago images

Mit ihrem neuen Gesetz will die Gesundheitsministerin den Anstieg der Versichertenbeiträge stoppen. Was bedeutet es für Patienten, Ärzte, Kliniken und Pharmakonzerne – und wie sinnvoll sind die beschlossenen Maßnahmen? Ein Überblick.

Von Michaela Schwinn und Rainer Stadler

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Nach längeren, teilweise hitzigen Diskussionen hat sich das Bundeskabinett auf ein Sparpaket für das Gesundheitswesen geeinigt. Um insgesamt 16 Milliarden Euro soll die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) kommendes Jahr entlastet werden. Im Gegenzug sollen die Beiträge nicht weiter steigen, Bundesgesundheitsministerin Nina Warken sprach zuletzt sogar von einer möglichen Senkung. Trotzdem beklagen Verbände und Opposition, das Paket belaste vor allem gesetzlich Versicherte, insbesondere sozial Schwache, und gefährde die Versorgung. Ist die Kritik berechtigt?

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