„Man kann nicht auf ein Unrecht mit weiterem Unrecht reagieren.“ Mit Sätzen wie diesen hat Spaniens Premier Pedro Sánchez am Mittwoch bei einem TV-Auftritt im Madrider Regierungskomplex seine ablehnende Position in Hinblick auf den Iran-Krieg bestärkt. Die von den USA und Israel angeführten Angriffe nannte er „Russisches Roulette“, das letztlich darauf abziele, „die Taschen einiger weniger zu füllen“. Spaniens Regierungschef ist überzeugt: Die Kampfhandlungen werden nicht zu einer gerechteren Weltordnung führen. „Wir sind gegen dieses Desaster“, sagte er.
Krieg in NahostSpanien legt nach: „Wir sind gegen dieses Desaster“
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Spaniens Premier Pedro Sánchez bekräftigt seine Ablehnung der Angriffe auf Iran. Seine kompromisslose Haltung bringt nicht nur US-Präsident Trump in Rage. Es droht auch ein Bündnistest für die EU.
Von Patrick Illinger, Madrid