Krieg in NahostSpanien legt nach: „Wir sind gegen dieses Desaster“

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„Russisches Roulette“, nannte Sánchez die von den USA und Israel angeführten Angriffe. „Fürchterliches Land“, schimpfte Trump daraufhin über Spanien.
„Russisches Roulette“, nannte Sánchez die von den USA und Israel angeführten Angriffe. „Fürchterliches Land“, schimpfte Trump daraufhin über Spanien. Violeta Santos Moura/REUTERS

Spaniens Premier Pedro Sánchez bekräftigt seine Ablehnung der Angriffe auf Iran. Seine kompromisslose Haltung bringt nicht nur US-Präsident Trump in Rage. Es droht auch ein Bündnistest für die EU.

Von Patrick Illinger, Madrid

„Man kann nicht auf ein Unrecht mit weiterem Unrecht reagieren.“ Mit Sätzen wie diesen hat Spaniens Premier Pedro Sánchez am Mittwoch bei einem TV-Auftritt im Madrider Regierungskomplex seine ablehnende Position in Hinblick auf den Iran-Krieg bestärkt. Die von den USA und Israel angeführten Angriffe nannte er „Russisches Roulette“, das letztlich darauf abziele, „die Taschen einiger weniger zu füllen“. Spaniens Regierungschef ist überzeugt: Die Kampfhandlungen werden nicht zu einer gerechteren Weltordnung führen. „Wir sind gegen dieses Desaster“, sagte er.

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