Dass man in der Politik eine toxische Beziehung führen kann, bevor man diese Beziehung überhaupt eingegangen ist, machen dieser Tage die beiden rechten Parteien Spaniens vor. Die einen, die gemäßigt Konservativen, strecken ihre Fühler und Arme in Richtung der Ultranationalisten aus. Ohne deren Mithilfe wird man den verhassten sozialistischen Premier Pedro Sánchez wohl nicht vom Sockel stürzen können, so das Kalkül.
Mögliche KoalitionenWie Spaniens Rechtsextreme die Konservativen demütigen
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Spaniens Volkspartei will spätestens 2027 die Macht übernehmen. Dafür wird sie wohl die Hilfe der Ultranationalisten brauchen. Deren Selbstbewusstsein erstarkt.
Von Patrick Illinger, Madrid
