Spanien:Frauen mit Regelschmerzen sollen daheimbleiben dürfen

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Spanien: Gleichstellungsministerin Irene Montero (Archivbild): "Die feministische Bewegung schreibt Geschichte in Spanien."

Gleichstellungsministerin Irene Montero (Archivbild): "Die feministische Bewegung schreibt Geschichte in Spanien."

(Foto: BORJA PUIG DE LA BELLACASA/AFP)

In der Arbeitswelt sollten Männer und Frauen möglichst gleichbehandelt werden. Oder? In Spanien löst ein neues Gesetz Kontroversen unter Feministinnen aus.

Von Karin Janker, Madrid

Feministische Politik steht bei der spanischen Regierung hoch im Kurs. "Ohne Feminismus gibt es keine Zukunft", schrieb Premier Pedro Sánchez einmal in einem Tweet. Zur Zukunft gehört aus Sicht von Madrid auch, anzuerkennen, dass die meisten Frauen lange Jahre ihres Lebens rund alle vier Wochen bluten und dass jede sechste Frau während ihrer Menstruation so heftige Beschwerden hat, dass sie sich an diesen Tagen mit Schmerzmitteln zur Arbeit schleppt. Ein Umstand, auf den die Arbeitswelt nach Meinung vieler Spanier bisher nicht ausreichend eingestellt ist. Oder um es mit den Worten eines männlichen Kommentators der Zeitung El País zu sagen: Würden einem Sechstel der Männer einmal im Monat die Hoden wehtun, sähe unsere Welt vermutlich anders aus.

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