Steht die Zukunft des Sozialstaats auf der Kippe? Den Eindruck erweckt Kanzler Friedrich Merz (CDU) gerade. Er sagt, dass Deutschland sich den Sozialstaat in seiner jetzigen Form nicht mehr leisten kann. Und er werde sich von Schlagworten wie „Sozialabbau“ und „Kahlschlag“ nicht irritieren lassen. Kritik daran gibt es bereits, unter anderem von mehreren Sozialverbänden.
Auch die Arbeiterwohlfahrt (Awo), die sich seit 100 Jahren für soziale Belange einsetzt, hat mögliche Kürzungen im Sozialen bereits kritisiert. Stefan Wolfshörndl, Co-Vorsitzender der Awo in Bayern und SPD-Bürgermeister von Gerbrunn bei Würzburg, spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ darüber, wie er den Sozialstaat zukunftssicher finanzieren würde. Es sei falsch, dass es immer nur um Kürzungen gehe. Vielmehr solle man auf die Einnahmen des Bundes blicken – und die Sozialleistungen über eine höhere Besteuerung von Wohlhabenden finanzieren.
Zum Weiterlesen und -hören:
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Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Justin Patchett
Produktion: Jakob Arnu
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CDUNDS (Youtube).
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