Die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen dringt auf eine zweiwöchige Freistellung für Väter und zweite Elternteile nach der Geburt eines Kindes. Die Bundesregierung solle die im Koalitionsvertrag vereinbarte "Familienstartzeit" umgehend einführen, forderte die Arbeitsgemeinschaft. Ein entsprechender Referentenentwurf aus dem Bundesfamilienministerium sei schon seit dem Frühjahr in der Ressortabstimmung. Danach soll dem Partner einer Mutter die Möglichkeit gegeben werden, sich nach der Geburt eines Kindes zehn Tage bei vollem Lohnausgleich von der Arbeit freistellen zu lassen. Die Kosten dafür sollen wie beim Mutterschutz die Arbeitgeber tragen.