WohnenMilliarden für eine Trendwende im sozialen Wohnungsbau

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23,5 Milliarden Euro will der Bund bis 2029 in den sozialen Wohnungsbau stecken.
23,5 Milliarden Euro will der Bund bis 2029 in den sozialen Wohnungsbau stecken. Patrick Pleul/DPA

In Deutschland fehlt bezahlbarer Wohnraum, auch weil es immer weniger Sozialwohnungen gibt. Die Bauministerin will mit einer „Rekordsumme“ gegensteuern. Ist das effektiv?

Von Tim Frehler

Gut möglich, dass man in den Bauministerien des Bundes und der Länder etwas wehmütig in die Vergangenheit blickt: Schließlich gab es in den 1980er-Jahren allein in Westdeutschland noch knapp vier Millionen Sozialwohnungen, Anfang der 1990er-Jahre noch gut drei und 2006 immerhin noch mehr als zwei Millionen. Seitdem hat sich die Zahl halbiert: Ende 2024 zählte die Bundesregierung knapp 1,05 Millionen Sozialwohnungen. Der Rückgang gilt als eine der Ursachen für die Wohnungsnot. Schließlich sind Sozialwohnungen dafür gedacht, einkommensschwächeren Menschen durch den Bau staatlich geförderter Wohnungen eine preiswerte Unterkunft zur Verfügung zu stellen.

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