Es sei der „Kleinkram“, mit dem sich die Linke in ihrer „Sozialabbau-Bilanz“ beschäftigt habe, sagte Linken-Bundesvorstandsmitglied Ulrich Schneider bei einer Pressekonferenz am Montag. Es seien die Themen, die sonst nicht so viel Aufmerksamkeit bekämen: die Kürzungen beim Wohngeld, in der Pflege, beim Unterhaltsvorschuss, die Streichung des Kindersofortzuschlags und die Verschiebung der Bafög-Erhöhung. Acht Millionen Menschen, sagte Schneider, die „jetzt schon an oder unter der Armutsgrenze“ seien, wären von den derzeitigen Reformplänen der Bundesregierung betroffen und würden dadurch ärmer.
SozialkürzungenLinke kritisiert Reformpläne als „Armutsbeschleuniger“
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Für viele Menschen bleibt der Urlaub auf dem Balkon der Sommerplan.
Florian Gaertner/IMAGO/photothek.deUlrich Schneider, Linken-Politiker und früherer Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, klagt: Die Pläne der Bundesregierung machten acht Millionen Menschen noch ärmer, als sie schon sind.
Von Valerie Höhne, Berlin
