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Sousse nach dem Anschlag:Trauer am Strand

In Sousse versammeln sich trauernde Touristen und Überlebende des Anschlags, bei dem am gestrigen Freitag 39 Menschen ums Leben kamen. Eindrücke aus einem Ferienort unter Schock.

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Terrorist Attacks On Tunis Beach Resort Kills At Least 27 Tourists

Quelle: Getty Images

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Ferienort unter Schock: Ein trauernder Tourist legt am Strand vor dem Hotel Imperial Marhaba Blumen nieder. Dort waren am Freitag mindestens 39 Menschen getötet worden. Zu dem Anschlag hat sich inzwischen die Terrormiliz Islamischer Staat bekannt.

Angriff auf Touristenhotel in Tunesien

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Am Tatort ist 24 Stunden nach dem Anschlag noch immer die Spurensicherung beschäftigt.

Angriff auf Touristenhotel in Tunesien

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Drei Touristen aus Deutschland, die seit mehr als 20 Jahren ihren Urlaub in Sousse verbringen, in stillem Gedenken an die Opfer.

Terrorist Attacks On Tunis Beach Resort Kills At Least 27 Tourists

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Ein deutscher Gast hat vor dem Hotel diese Botschaft hinterlassen: "Trauer kann man nicht sehen, nicht hören, kann sie nur fühlen. Sie ist ein Nebel, ohne Umrisse. Man möchte diesen Nebel packen und fortschieben. Aber die Hand fasst ins Leere."

Angriff auf Touristenhotel in Tunesien

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Das Hotel Imperial Marhaba ist inzwischen völlig verwaist, sämtliche Gäste sind abgereist.

Anschlag in Tunesien - Riu-Hotel ´Imperial Marhaba" in Sousse

Quelle: dpa

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Außenansicht des Hotels Imperial Marhaba: Unmittelbar vor dem Angriff auf den hauseigenen Strandabschnitt seien 75 Prozent der 370 Zimmer belegt gewesen, sagte Hoteldirektor Mohammed Becheur. "Dieser Sommer wird hart." Doch er glaube an die Zukunft und wolle kein Personal entlassen.

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Quelle: AFP

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Stumme Zeugin der Trauer: Eine Rose liegt im Sand des Strandabschnittes, an dem das Blutvergießen stattfand.

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Im Sahloul Hospital spenden Tunesier Blut für die Überlebenden des Anschlags. 36 Verletzte werden noch in Krankenhäusern behandelt.

Touristen am Flughafen in Sousse

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Unterdessen verlassen die meisten Touristen das Land. Am Flughafen bildeten sich am Tag nach dem Attentat lange Schlangen. Britische Reiseanbieter stellten mindestens zehn Flugzeuge bereit, um Touristen nach Hause zu holen.

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Der deutsche Reisekonzern TUI bot seinen Urlaubern vor Ort an, diese mit den nächsten Flügen zurück nach Deutschland zu bringen, sollten sie dies wünschen. Nach Angaben eines Unternehmenssprechers haben von diesem Angebot bis Samstagvormittag etwa 300 Kunden Gebrauch gemacht. In ganz Tunesien machen derzeit etwa 3800 Menschen Ferien mit Tui.

© sz.de/bön/sks
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