Russlandreise von AfD-PolitikernPropaganda am Schwarzen Meer

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Jörg Urban (li.), Fraktions- und Landesvorsitzender der AfD Sachsen, und Steffen Kotré, Bundestagsabgeordneter der AfD in Sotschi, Russland.
Jörg Urban (li.), Fraktions- und Landesvorsitzender der AfD Sachsen, und Steffen Kotré, Bundestagsabgeordneter der AfD in Sotschi, Russland. (Foto: Grigory Sysoev/IMAGO/SNA)

Die Russlandreise mehrerer AfD-Abgeordneter hat in der Partei neuen Streit ausgelöst. In Sotschi wurden Reden gehalten, die dem Kreml gefallen dürften.

Von Tim Frehler, Berlin

Jörg Urban steht am Rednerpult im russischen Sotschi, die Wand hinter ihm strahlt in dunklem Blau, in weißen Lettern leuchtet darauf der Schriftzug „Brics-Europe“. Urban spricht auf Deutsch, ein Übersetzer schickt die russische Version seiner Worte hinterher. Und was er sagt, dürfte in den Ohren russischer Machthaber gut klingen. Es sei ihm wichtig, sagt Urban, deutlich zu machen, dass es in Deutschland politische Kräfte gebe, „die diesen Weg der Konfrontation und der Sanktionen nicht weitergehen wollen“.

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SZ PlusVon Silke Bigalke und Tim Frehler

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