TerrorHatte der Attentäter von Solingen ein islamistisches Netzwerk?

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NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU). Der  prominente Zeuge verweist auf die Ermittlungsbehörden.
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU). Der  prominente Zeuge verweist auf die Ermittlungsbehörden. Roberto Pfeil/dpa

Issa al-H. wurde für den Anschlag mit drei Toten als Einzeltäter verurteilt. Jetzt tauchen Hinweise auf mögliche weitere Kontakte zu Islamisten auf. Als Zeuge im Untersuchungsausschuss geladen: Ministerpräsident Wüst.

Von Christoph Koopmann, Düsseldorf

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Beinahe zwei Jahre ist es jetzt her, dass Issa al-H. aufbrach, um zu töten. Auf dem Stadtfest zum 650. Geburtstag Solingens zog er am Abend des 23. August 2024 ein Messer, ermordete drei Menschen und verletzte sieben weitere. Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat Issa al-H. im September 2025 unter anderem wegen dreifachen Mordes und Mitgliedschaft in der Terrorgruppe Islamischer Staat zu lebenslanger Haft verurteilt. Im Hochsicherheitsgebäude des Gerichts saß er allein als Angeklagter hinter Sicherheitsglas – potenzielle Mittäter hatte der Generalbundesanwalt (GBA) nicht gefunden. Ein Einzeltäter also, so ist es juristisch festgestellt.

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ExklusivAttentat in Solingen
:Sie wollte tanzen, er wollte töten

An dem Tag, an dem Issa Al H. offenbar beschließt, Märtyrer zu werden, ist Lea Varoquier mit ihrer Mutter auf dem Stadtfest in Solingen verabredet. Dann sticht er ihr in den Hals. Sie überlebt, drei andere sterben. Von einer monströsen Tat und dem verdammten Zufall.

SZ PlusVon Christoph Cadenbach und Lena Kampf

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