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Soko Linx:Mit Spürhunden und viel Getöse

Ausschreitungen in Leipzig

Bei Ausschreitungen in Leipzig-Connewitz geht die Polizei mit Wasserwerfern gegen die Demonstranten vor.

(Foto: Sebastian Willnow/picture alliance/dpa)

In Sachsen versucht eine Sonderkommission, linksextreme Gewalttaten aufzuklären. Linke Aktivisten halten die Methoden für übertrieben.

Von Antonie Rietzschel, Leipzig

Es ist früh am Morgen, als es in einem Mehrfamilienhaus in Eilenburg Sturm klingelt. Die Haustür öffnet sich, mehrere Personen laufen hinein. Sie sind dunkel gekleidet, vermummt, tragen schwarze Westen mit der Aufschrift "Polizei", so steht es später in einer Pressemitteilung der richtigen Polizei. Denn die Eindringlinge kommen nicht im Auftrag des Gesetzes. Sie stürmen in die Wohnung von Paul Rzehaczek, greifen ihn an. Mit Hämmern sollen sie auf seine Knöchel eingeschlagen haben. Mehrere Wochen ist der Überfall her. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen unbekannt wegen gefährlicher Körperverletzung. Ein politisches Motiv will sie nicht ausschließen. Rzehaczek ist Chef der Jugendorganisation der NPD.

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