Flugzeugabsturz in SmolenskIn Trauer vereint

Am 10. April 2010 stürzte die Maschine des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski über Smolensk ab - alle Passagiere kamen ums Leben. Ein Jahr später gedenkt Polen der 96 Todesopfer.

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Ein Jahr nach der Flugzeugkatastrophe von Smolensk, bei der der ehemalige polnische Präsident Lech Kaczynski und 95 weitere Menschen ums Leben kamen, gedenkt das Land der Opfer. In Trauer vereint: Ein Jahr nach dem Absturz der polnischen Präsidentenmaschine besucht eine polnische Delegation die Unglückstelle am Rande eines Waldes, um dort der 96 Toten - darunter Präsident Lech Kachzynski - zu gedenken.

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Eine Gedenktafel nahe Smolensk erinnert an die 96 Todesopfer des Unglücks.

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Bei der offiziellen Trauerzeremonie in Warschau legen der polnische Ministerpräsident Bronislaw Komorowski und Präsident Donald Tusk ...

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... um 8.41 Uhr - dem Zeitpunkt des Unglücks vor einem Jahr - Blumen vor einer Gedenktafel nieder.

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Die Trauerfeier fand auf dem Warschauer Friedhof Powazki statt - eine Frau berührt die Gedenktafel mit den Namen der Opfer des Flugzeugabsturzes.

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Kaczynskis Bruder Jaroslaw boykottierte die offizielle Gedenkfeier. Stattdessen legte er ebenfalls um 08.41 Uhr einen Kranz vor dem Präsidentenpalast in Warschau nieder.

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Dabei wurde er von Sympathisanten gefeiert. Polens Präsident Lech Kaczynski, seine Frau Maria und die übrigen Insassen der Maschine waren am 10. April 2010 auf dem Weg zu einer Gedenkfeier im russischen Katyn, als das Flugzeug bei einem Landeversuch bei dichtem Nebel abstürzte. Keiner der 96 Passagiere überlebte den Absturz.

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Ein Meer aus Blumen haben Menschen in der Krypta der Krakauer Wawelkathedrale niedergelegt, wo der Sarkophag des ehemaligen Präsidentenehepaars steht. Unter den Trauernden ist auch ...

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Marta Kaczynska, Lech und Maria Kaczynskis Tochter, mit ihrem Ehemann Marcin Dubieniecki. Auch der Papst trauert mit den Angehörigen: Er bete gemeinsam mit dem polnischen Volk für den verunglückten Präsidenten sowie der übrigen Toten der Katastrophe, sagte Benedikt XVI. auf dem Petersplatz in Rom.

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