ParlamentswahlSteht Slowenien vor einem Rechtsruck?

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Der ehemalige Ministerpräsident Janez Janša hat Umfragen zufolge Chancen, mit seiner Slowenischen Demokratischen Partei (SDS) die meisten Stimmen zu erzielen.
Der ehemalige Ministerpräsident Janez Janša hat Umfragen zufolge Chancen, mit seiner Slowenischen Demokratischen Partei (SDS) die meisten Stimmen zu erzielen. Borut Zivulovic/REUTERS

Viele Slowenen sind unzufrieden mit ihrer linksliberalen Regierung. Kurz vor der Parlamentswahl erschüttert auch noch eine Schmutzkampagne das Musterland des Balkans. Davon könnte ein alter Bekannter profitieren.

Von Verena Mayer und Tobias Zick, Wien/München

Am Ende wurde der Wahlkampf noch richtig schmutzig in dem Land, das einen Ruf als Musterstaat im südöstlichen Europa zu verteidigen hat. Viel intakte Natur, eine vergleichsweise wohlhabende und zufriedene Bevölkerung und, bei aller politischen Polarisierung, eine einigermaßen zivilisierte Debattenkultur. Zumindest Letztere ist nachhaltig erschüttert. Denn vergangene Woche ging plötzlich eine neue Website online, die mehrere Personen aus dem Umfeld der aktuellen Regierung der Korrumpierbarkeit überführen soll, mithilfe offenbar heimlich gefilmter Videos, deren Echtheit obendrein nicht klar ist.

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