Slowakei:Ein Land räumt auf

Nach Journalistenmord in der Slowakei

Eine Million Euro für Hinweise auf den Mörder des Journalisten Ján Kuciak: der ehemalige Polizeipräsident Tibor Gašpar (links) sitzt heute in Untersuchungshaft. Für den damaligen Premier Robert Fico (Mitte) und seinen Innenminister Robert Kaliňák wird es eng.

(Foto: Marko Erd/dpa)

Die neue Regierung hat dem lange wuchernden System aus Spionage, Erpressung und Korruption den Kampf angesagt. Wie lange sie das durchhält, erscheint allerdings fraglich.

Von Viktoria Großmann, München

Sturm, Unkraut, Orkan - so hießen drei der Razzien, bei denen seit März in der Slowakei Richter, Anwälte, Polizisten, Staatsanwälte, eine Staatssekretärin, ein früherer Polizeipräsident, ein ehemaliger Leiter der Finanzbehörde festgenommen wurden. Mehrere von ihnen sind nun in Untersuchungshaft. Insgesamt 30 Menschen werden beschuldigt, eine kriminelle Vereinigung gegründet zu haben - nicht für den Staat, sondern für den Unternehmer Norbert Bödör sollen sie gearbeitet haben. Der Verdacht ist keineswegs neu, bereits der Journalist Ján Kuciak sammelte Belege dafür - bevor er im Februar 2018 zusammen mit seiner Verlobten erschossen wurde.

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