Nach den Aussagen von Kanzler Friedrich Merz über das politische Ende der FDP kommen aus den Reihen der Liberalen scharfe Reaktionen. Die FDP-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl in Rheinland-Pfalz, Daniela Schmitt, warf dem CDU-Vorsitzenden „politische Häme gegenüber Mitbewerbern“ vor, die nur seine eigene Nervosität zeige. FDP-Präsidiumsmitglied Marie-Agnes Strack-Zimmermann sagte der Rheinischen Post, Merz stehe „offensichtlich das Wasser bis zum Hals“. Nach dem Scheitern der FDP an der Fünf-Prozent-Marke bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg hatte Merz gesagt, die FDP sei damit von der politischen Bühne in Deutschland verschwunden. „Sie wird keine Rolle mehr spielen.“ Der CDU-Vorsitzende rief FDP-Sympathisanten auf, bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März seiner Partei ihre Stimmen zu geben.