Sexueller MissbrauchKeine Hilfe mehr für Opfer

Angesichts des plötzlichen Stopps für neue Hilfeanträge von Missbrauchsopfern appelliert die Missbrauchsbeauftragte Kerstin Claus an die Bundesregierung, versprochene Hilfeleistungen doch noch zu gewähren. Betroffene müssten sich „auf Zusagen der Bundesregierung verlassen können“, sagte Claus der Deutschen Presse-Agentur. Der Fonds Sexueller Missbrauch, über den Betroffene von Geld für Therapie, Beratung oder medizinische Leistungen erhalten können, hatte am Dienstag mitgeteilt, nach dem 19. März eingegangene Erstanträge nicht mehr zu bewilligen, weil die Haushaltsmittel wegen zu hoher Nachfrage „vorzeitig erschöpft“ seien. Claus kritisierte den Bewilligungsstopp „als neuerlichen Verrat an Betroffenen.“ Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) sagte, sie wolle sich im Bundestag für zusätzliche Haushaltsmittel einsetzen.

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