Sexualisierte Gewalt„Der Staat hat Betroffene von Missbrauch im Stich gelassen“

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Tausende demonstrieren Ende März auf dem Münchner Königsplatz gegen sexualisierte Gewalt.
Tausende demonstrieren Ende März auf dem Münchner Königsplatz gegen sexualisierte Gewalt. Felix Hörhager/dpa

Viele Betroffene von Missbrauch hätten Anspruch auf Geld aus der Unfallversicherung. Bund, Länder und Kirchen wissen das seit Jahren – aber behielten die Information für sich. Aktivisten und die Linksfraktion fordern Aufklärung.

Von Vinzent-Vitus Leitgeb und Annette Zoch

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Sexualisierte Gewalt in Schulen, Kitas oder Kirchen kann unter Umständen als Arbeitsunfall gelten. Ein solcher muss an die gesetzliche Unfallversicherung gemeldet werden, Betroffene haben dann Anspruch auf Leistungen wie Geld für Psychotherapien oder Erwerbsminderungsrenten. Nur: Das ist vielen von Missbrauch Betroffenen, aber auch Verantwortlichen in Kitas, Schulen und Kirchen bis heute nicht ausreichend bekannt. Dabei hätte es ganz anders laufen können.

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