Sexueller Missbrauch an SchulenVertuscht, ignoriert und bagatellisiert

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Schule sollte ein besonders geschützter Raum sein. Zu viele Kinder und Jugendliche haben es anders erlebt:  Eine Plakataktion mahnte nach Bekanntwerden der Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule.
Schule sollte ein besonders geschützter Raum sein. Zu viele Kinder und Jugendliche haben es anders erlebt:  Eine Plakataktion mahnte nach Bekanntwerden der Missbrauchsfälle an der Odenwaldschule. (Foto: Arne Dedert/dpa)

Eine Studie zeigt, wie schwer es Schulen über Jahrzehnte gefallen ist, mit Fällen sexualisierter Gewalt umzugehen. Lehrkräfte reagierten häufig hilflos oder gar nicht. Fortschritte gibt es – wenn auch langsam.

Von Vinzent-Vitus Leitgeb

In vielen Fällen von sexualisierter Gewalt an Schulen seien die Betroffenen kaum oder nicht durch Lehrpersonal oder Schulleitungen geschützt worden. Oft seien Übergriffe ignoriert oder sogar vertuscht worden, um Kollegen oder den Ruf der Schule zu schützen. Zu selten würden solche Fälle systematisch und transparent aufgearbeitet werden. Das sind einige der zentralen Schlüsse, zu der die Fallstudie „Sexualisierte Gewalt und Schule“ kommt, die die Unabhängige Kommission des Bundes zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs am Mittwoch präsentiert hat.

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