Am Montag saß Wolodomir Selenskij wieder im Weißen Haus, zum ersten Mal seit seinem Rauswurf. Vor einem halben Jahr war der ukrainische Präsident von US-Präsident Donald Trump und seinem Vize J. D. Vance vorgeführt worden, nun ging es erneut um die Zukunft der Ukraine. Aber diesmal wurde Selenskij zumindest freundlicher empfangen, und er kam nicht allein. Führende Europäer waren ebenfalls nach Washington geeilt, drei Tage nach Trumps rauschendem Empfang für Russlands Präsidenten Wladimir Putin in Alaska, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz.
Gipfel im Weißen HausDie Europäer feilschen mit Trump
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Zum Treffen mit Donald Trump im Weißen Haus wurde der ukrainische Präsident Selenskiij diesmal von Bundeskanzler Merz, EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen, Natochef Rutte und fünf weiteren europäischen Staatschefs begleitet.
Alexander Drago/REUTERSBei den Gesprächen in Washington versuchen die europäischen Staats- und Regierungschefs, dem amerikanischen Präsidenten Sicherheitsgarantien unter US-Beteiligung für die Ukraine abzuringen. Bundeskanzler Merz bekräftigt seine Forderung nach einer Waffenruhe.
Von Peter Burghardt und Daniel Brössler, Washington/Berlin
