Weltwirtschaftsforum DavosSelenskij kritisiert Europa so deutlich wie selten

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Der ukrainische Präsident Selenskij spart nicht mit deutlichen Worten beim Weltwirtschaftsforum.
Der ukrainische Präsident Selenskij spart nicht mit deutlichen Worten beim Weltwirtschaftsforum. (Foto: Markus Schreiber/AP)

Zu viele Worte, zu wenig Taten: Der ukrainische Präsident rechnet beim Weltwirtschaftsforum mit seinen europäischen Verbündeten ab. Erstmals sollen am Wochenende Vertreter der Ukraine und Russlands mit einer US-Delegation zusammenkommen.

Von Sebastian Gierke und Judith Wittwer, Davos/München

Es war eine Abrechnung: Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij hat auf dem Weltwirtschaftsforum im Schweizer Davos die europäischen Verbündeten so deutlich kritisiert wie selten zuvor. Sichtlich frustriert erklärte Selenskij, Europa und die Nato täten viel zu wenig für die eigene Sicherheit, zu wenig für die Demonstranten in Iran, zu wenig, um Grönland zu beschützen, und zu wenig für die Ukraine. Europa liebe es, über die Zukunft zu diskutieren, scheue sich aber davor, heute zu handeln, sagte Selenskij.

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