Seite Drei zur Groko-Einigung:Zwei Gewinner und Merkel

Lesezeit: 10 min

Coalition talks to form a government in Berlin, Germany - 07 Feb 2018

Am Ende der Nacht hat Angela Merkel - hier mit Volker Kauder - schwere Wochen hinter sich. Und vermutlich schwere Wochen vor sich. Es kann ja alles noch scheitern.

(Foto: Omer Messinger/EPA-EFE/REX/Shutterstock)

Angela Merkel ist in ihrer Paradedisziplin besiegt worden: andere auszusitzen. Über einen Tag, an dem SPD und CSU mehr zu lachen hatten, als sie gerade gewohnt sind.

Von Nico Fried, Christoph Hickmann und Robert Roßmann, Berlin

Ach guck mal, da ist sie ja. Die Bundeskanzlerin. Fast fünf Stunden sind vergangen, seitdem klar ist, dass die Koalitionsverhandlungen endlich abgeschlossen wurden. Vor allem aber sind es mittlerweile fast fünf Monate, in denen die Deutschen nur noch etwas Angela-Merkel-Artiges als Bundeskanzlerin erlebt haben. Eine irgendwie sphärische Gestalt, selten zu sehen, schwer zu fassen. Sie ist nicht weg gewesen, aber auch nicht präsent. Sie hat Dinge gesagt, aber meist nur so im Vorbeigehen. Jetzt steht sie am frühen Mittwochnachmittag im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin, sagt eigentlich recht freundlich "Guten Tag" und dann so schöne Sätze wie: "Wir haben in vielen Bereichen wirklich große Maßnahmenpakete geschnürt." Ja, das muss die richtige Angela Merkel sein.

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