Seite Drei zum Besuch von Angela Merkel in Kreuth:Klimawandel

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Winterklausur der CSU-Landtagsfraktion - Fortsetzung

In Kreuth beschloss die CSU einst unter Franz Josef Strauß die Trennung von der CDU. Umgesetzt wurde das nie. Diesmal wirkt alles wie eine Trennung, nur ohne Trennungsbeschluss.

(Foto: Sven Hoppe/dpa)

"Keine Spur des Entgegenkommens": Angela Merkels Auftritt in Kreuth verärgert nicht nur den CSU-Chef, sondern die ganze Partei. Über die Wut in Bayern und die Macht in Berlin.

Von Nico Fried und Wolfgang Wittl

Unfreundlichkeit? Nein, Unfreundlichkeit wollen sie sich bei der CSU nicht vorwerfen lassen. Als am Mittwochabend alles vorbei ist, als Angela Merkel den Zorn der bayerischen Landtagsabgeordneten an sich hat abprallen lassen, viel länger, als sie das eigentlich vorgehabt hatte, da drückt ihr der Fraktionsvorsitzende Thomas Kreuzer als Dankeschön noch ein kleines Geschenk in die Hand. Eine gut zehn Zentimeter große Bavaria aus Porzellan, wie sie vor der Bundeskanzlerin nur der aus Bayern stammende Papst Benedikt bekommen hat. Aber natürlich gibt es bei der CSU nichts ohne kleine Hinterfotzigkeit. Nicht für Merkel. Nicht in diesen Zeiten. "Beistand" solle die Figur spenden, und vor allem "Erleuchtung".

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