bedeckt München 14°
vgwortpixel

Seite Drei über das Ende der Jamaika-Sondierungen:Spielverderber

Nach dem Ende der Sondierungsgespräche - FDP

Christian Linder war immer schneller als andere: Mit 21 kam er in den Düsseldorfer Landtag, mit 30 wurde er Generalsekretär der FDP. Als die Liberalen aus dem Bundestag flogen, führte er sie zurück. Und jetzt läuft er weg.

(Foto: dpa)

Christian Lindner ließ alles platzen, bei Union und Grünen herrscht plötzlich Harmonie. Gibt es eine Wahrheit über die dramatische Nacht in Berlin?

Er hat am Schluss "Auf Wiedersehen" gesagt. Wie damals, vor sechs Jahren. Immer wenn Christian Lindner sich einer politischen Aufgabe entzieht, geschieht das ein wenig überfallartig und mit diesem auffälligen Ende. Das war bei seinem Rücktritt als FDP-Generalsekretär 2011 genauso wie in der Nacht zu Montag, als er den Sondierungsgesprächen mit Union und Grünen entfloh. Er tritt vor die Presse, sagt, dass das jetzt nicht anders gehe, Prinzipien und so. Und am Ende, nach einer kurzen Pause, sagt Christian Lindner: "Auf Wiedersehen". Es wirkt wie ein Spiel, dessen Regeln nur Lindner kennt.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Zeitgeist
Diese Krise ist anders
Teaser image
Felix Lobrecht
"Ich war immer der König des Dispos"
Teaser image
Baufinanzierung
Schuldenrisiko Eigenheim
Teaser image
Schlagfertigkeit im Gespräch
"Entscheidend ist nicht, originell zu kontern, sondern überhaupt zu kontern"
Teaser image
Corona und Kinderbetreuung
Was Eltern jetzt tun können
Zur SZ-Startseite