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Bahnhofstrasse in Zürch: Wer die Schweiz zuletzt verfolgt hat, hat gemerkt, dass es mit der vielbeschworenen Wende bald vorbei war.
Bahnhofstrasse in Zürch: Wer die Schweiz zuletzt verfolgt hat, hat gemerkt, dass es mit der vielbeschworenen Wende bald vorbei war. imago/F. Berger

Von gesellschaftlichem Aufbruch war die Rede, vom Klima - doch seit den jüngsten Volksabstimmungen ist die Schweiz wieder fest in der Hand der Konservativen. Wer dagegen protestiert, könnte schon bald ins Visier der Polizei geraten.

Von Isabel Pfaff, Bern/Basel

Es ist noch früh, nur ein paar Passanten und Fahrradfahrer sind zu sehen. Plötzlich rennen drei Dutzend junge Leute über den Berner Bundesplatz, am Parlamentsgebäude mit der grünen Kuppel vorbei, auf das Gebäude der Schweizerischen Nationalbank zu. Aus selbstgebastelten Drahtzylindern bauen sie eine Art Ölpipeline, sterben theatralisch, werden mit Blumen wiedererweckt. Sie drehen ihren Lautsprecher auf, "Stayin' Alive" von den Bee Gees in Dauerschleife, die Pipeline wird zerstört, die Leute tanzen.

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