Verweigerte Munitionslieferung:Neutrale Schweiz gerät weiter unter Druck

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Verweigerte Munitionslieferung: Munition dringend gesucht: 30 Flugabwehrpanzer vom Typ "Gepard" (Archivbild von 2007) sind in der Ukraine im Einsatz, doch es fehlt an 35-Millimeter-Geschossen.

Munition dringend gesucht: 30 Flugabwehrpanzer vom Typ "Gepard" (Archivbild von 2007) sind in der Ukraine im Einsatz, doch es fehlt an 35-Millimeter-Geschossen.

(Foto: Michael Mandt/AFP)

Deutschland und die Ukraine lassen nicht locker: Sie bitten erneut darum, dass Berlin Flugabwehrmunition aus der Schweiz an Kiew liefern darf. Bern hatte schon im Juni nein gesagt. Doch nun bringt die Ukraine ein gewichtiges Argument.

Von Markus Häfliger, Isabel Pfaff und Charlotte Walser, Bern

Die Absage aus Bern erschien definitiv: Anfang Juni hatte die Schweizer Regierung mitgeteilt, dass man Berlin die Wiederausfuhr von Flugabwehrmunition aus Schweizer Produktion an die Ukraine nicht erlauben könne. Es ging um 35-Millimeter-Geschosse, die Schweizer Rüstungsfirmen schon vor Jahrzehnten an die deutsche Bundeswehr geliefert hatten. Deutschland wollte die Munitionsbestände an die Ukraine weitergeben - zusammen mit Flugabwehrpanzern vom Typ Gepard.

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