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Schweiz:Grüner, weiblicher, jünger

Das neue Schweizer Parlament ist grüner, weiblicher und jünger als die vorherige Volksvertretung. Die 200 Abgeordneten des neuen Nationalrats, der größeren Kammer, traten sechs Wochen nach der Wahl am Montag zur Vereidigung in Bern an. Die Grünen haben mit 14 Prozent der Mandate ihren Anteil fast verdreifacht, der Frauenanteil stieg von 32 auf 42 Prozent und das Durchschnittsalter sank von gut 50 auf genau 49 Jahre. Die rechte SVP ist im Schweizer Parlament zwar weiter die stärkste Partei, verlor bei der Wahl am 20. Oktober aber die meisten Stimmen und Sitze. Auf die Regierung hat das Ergebnis keine unmittelbare Auswirkung. Die Schweizer setzen auf einen möglichst breiten Konsens.