Die Schwedenwahl 2026 entwickelte sich in der Nacht von Sonntag auf Montag zum Schwedenkrimi. Noch vor ein paar Wochen war der Vorsprung des Mitte-links-Blocks in den Umfragen so groß gewesen, dass die Wahl an diesem Sonntag schon entschieden zu sein schien, alles deutete auf ein Ende der konservativ-rechten Regierung von Ministerpräsident Ulf Kristersson hin. In der Nacht nach der Wahl dann wechselten die Kräfteverhältnisse der beiden Blöcke hin und her. Als am Montagnachmittag 95 Prozent der Stimmen ausgezählt sind, sieht es nach einer Mehrheit von gerade mal drei Sitzen im schwedischen Reichstag für ein mögliches Mitte-links-Bündnis aus, 176 zu 173.
ParlamentswahlMitte-links-Bündnis in Schweden knapp vorn – wahrscheinlich
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Magdalena Andersson, Spitzenkandidatin der Sozialdemokraten, könnte wieder Ministerpräsidentin von Schweden werden.
Foto: Denis Balibouse/REUTERSAuch am Morgen nach der Wahl ist noch unklar, wer Schweden künftig regiert. Vieles deutet auf einen Regierungswechsel hin. Sicher ist, dass die Rechtspopulisten an Zustimmung verlieren.
Von Michael Neudecker, Stockholm/Rovaniemi
