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Schweden:Eine letzte Frist

Left Party leader Jonas Sjostedt meets with the Speaker of the Parliament Andreas Norlen in Stockholm

Auf ihn kommt es an: Linken-Chef Jonas Sjöstedt will, dass seine Partei mehr Einfluss bekommt. Dann sei sie bereit, einen sozialdemokratischen Premierminister zu unterstützen.

(Foto: Reuters)

Die Regierung in Stockholm könnte nach viermonatigem Stillstand Ende dieser Woche stehen. Das hängt vor allem an der Linkspartei.

Die schwedischen Sozialdemokraten bekommen zwei Tage mehr Zeit, um eine Übereinkunft zu retten, die dem Land nach vier Monaten Stillstand vielleicht noch diese Woche eine neue Regierung bringen könnte. Parlamentssprecher Andreas Norlén teilte am Montag in Stockholm mit, er habe die nächste Abstimmung des Reichstags über einen neuen Ministerpräsidenten von Mittwoch auf Freitag verschoben. In dieser Zeit soll der amtierende Übergangspremier, der Sozialdemokrat Stefan Löfven, ausloten, ob er die über seinen Kurs verärgerte Linkspartei doch noch mit an Bord bringen kann. Ohne die Zustimmung oder Duldung der Linkspartei ist der Plan, der Löfven zum Premier machen soll, zum Scheitern verurteilt. Parlamentssprecher Norlén sagte, die Schweden seien des Hickhacks "müde".

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