BrandmauerDer Pakt mit den Rechtspopulisten hat Schwedens Politik verändert

Lesezeit: 4 Min.

Ulf Kristersson, Schwedens konservativ-liberaler Premierminister, lässt sich seit 2022 von den Schwedendemokraten tolerieren.
Ulf Kristersson, Schwedens konservativ-liberaler Premierminister, lässt sich seit 2022 von den Schwedendemokraten tolerieren. Caia Rasmussen/REUTERS

Was passiert, wenn Parteien die Brandmauer nach rechts einreißen? In Schweden zeigt sich beispielhaft, dass dieses Experiment nur einer Seite nützt.

Von Alex Rühle

SZ bei Google bevorzugen

Wie riskant, ja politisch selbstzerstörerisch es ist, aus Machtkalkül die Brandmauer zu schleifen und mit einer rechtspopulistischen und in Teilen rechtsextremen Partei zusammenzuarbeiten, zeigt Schweden geradezu lehrbuchmäßig: Genutzt hat das Experiment am Ende nur den Populisten, die gemäßigten Parteien gehen angeschlagen daraus hervor. Von den gesellschaftlichen Kollateralschäden ist da noch gar nicht die Rede. Aber der Reihe nach.

Zur SZ-Startseite

Schweden
:„Ich sitze im Warteraum des Lebens fest“

Die Mutter kam 1986 erstmals nach Schweden, ihr Sohn vor acht Jahren. Sie erlebte früher ein offenes, herzliches Land. Er fühlte sich nie willkommen und soll aufgrund verschärfter Gesetze nun allein ausgewiesen werden.

SZ PlusVon Alex Rühle

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: