bedeckt München 21°

Schulen:Mehr Mittel gegen Mobbing

Bundesfamilienministerin Giffey will mit 170 "Profis" Übergriffen unter Schülern vorbeugen. Den Grünen ist das zu wenig.

Mobbing in der Schule ist für viele Kinder trauriger Alltag. Hin und wieder werden besonders ungeheuerliche Fälle publik; zuletzt der eines jüdischen Jungen an der Berliner John F. Kennedy Schule, der antisemitischen Übergriffen ausgesetzt war. Vieles bleibt dauerhaft im Verborgenen. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) will deshalb 170 sogenannte Anti-Mobbing-Profis in Schulen schicken; 20 Millionen Euro lässt sich der Bund dies im laufenden Jahr kosten. Nach den Sommerferien soll es losgehen. Der Schwerpunkt heißt: "religiöses Mobbing". Die Anti-Mobbing-Profis sind Teil des Nationalen Präventionsprogramms gegen islamistischen Extremismus.

SZPlus
SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Herfried und Marina Münkler
"Das Hauptproblem ist die Mitte"
Teaser image
Online-Dating
Wie ein Vampir
Teaser image
Bas Kast über Ernährung
"Das Problem ist nicht das Dessert" 
Teaser image
Europa und China
Schaut auf dieses Land
Teaser image
Andriching
Teresa ist tot