Hunderte FälleKeine Woche ohne Drohungen gegen Schulen

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Immer öfter muss die Polizei sicherstellen, dass hinter Drohungen kein ernsthafter Plan steht (Archivbild).
Immer öfter muss die Polizei sicherstellen, dass hinter Drohungen kein ernsthafter Plan steht (Archivbild).
Sascha Thelen/dpa

Sie kommen per Anruf, Mail oder über Social Media: Immer häufiger werden Schulen vor Anschlägen gewarnt. Die Zahl der Polizeieinsätze und Evakuierungen ist drastisch gestiegen. Was steckt dahinter?

Von Vinzent-Vitus Leitgeb

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Norman Heise sagt, dass er so etwas auch noch nie erlebt habe – und das ist doch bemerkenswert. Heise, Mitte 40, ist seit mehr als zehn Jahren Landeselternsprecher für die Berliner Schulen. Man könnte also meinen: Wenig, was an Schulen, auf Elternabenden oder in Elternchats auf Messengerdiensten wie Whatsapp passiert, könnte ihn noch überraschen. Bis am Sonntag, 16. November, ein Video eines Berliner Youtubers, etliche Elternchats in Berlin zum „explodieren“ brachte, wie Heise sagt.

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Bundesinnenminister Dobrindt hat vorgeschlagen, mit Kindern über Bedrohungsszenarien zu diskutieren. Eine Schule im Saarland geht schon viel weiter: Dort werden Brände gelöscht, Fluchtrucksäcke gepackt und Rettungsringe ausgeworfen.

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