BildungWas Migration mit Schule macht

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Unterricht in einer zweiten Klasse Grundschule in Bayern: Die Sprachförderung müsse früher anfangen, fordern Fachleute.
Unterricht in einer zweiten Klasse Grundschule in Bayern: Die Sprachförderung müsse früher anfangen, fordern Fachleute. (Foto: Sven Simon/picture alliance)

Schulen haben Hunderttausende eingewanderte Kinder und Jugendliche aufgenommen – und sind damit oft überfordert. Dass das Leistungsniveau an den Schulen insgesamt sinkt, hat Experten zufolge aber andere Gründe.

Von Lilith Volkert

Geht es um Schulen und Einwanderung, sind kritische Analyse und Abneigung oft schwer zu unterscheiden. „Je mehr Migranten, desto schlechter die Klasse“, titelte die Bild-Zeitung vor einigen Monaten anlässlich einer Bildungsstudie. Kinder, die schlecht Deutsch sprechen, seien ein „permanenter Stresstest“ für die Schulen, warnte vor einer Weile der Präsident des Lehrerverbands, Stefan Düll. Im vergangenen Sommer wurde hitzig über eine Migranten-Obergrenze in Klassen diskutiert. Zeit, sich anzusehen, wie Herkunft und Leistung zusammenhängen, was die Überlastung der Schulen mit eingewanderten Kindern zu tun hat.

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