Antisemitismus an Schulen:"Die aktuelle Lage ist alarmierend"

Antisemitismus an Schulen: Sympathie für Hamas? Eine Kundgebung vor dem Ernst-Abbe-Gymnasium in Berlin wurde verboten. Im Bild eine Schülerversammlung nach dem Unterricht.

Sympathie für Hamas? Eine Kundgebung vor dem Ernst-Abbe-Gymnasium in Berlin wurde verboten. Im Bild eine Schülerversammlung nach dem Unterricht.

(Foto: Jörg Carstensen/picture alliance/dpa)

Auf Pausenhöfen werden Palästina-Flaggen gezeigt, jüdische Schüler trauen sich nicht mehr in den Unterricht. Haben deutsche Schulen ein Antisemitismus-Problem? Ein Gespräch mit der Soziologin Julia Bernstein.

Interview von Kathrin Müller-Lancé

Der Krieg in Nahost beschäftigt auch die Schulen in Deutschland. Auf einem Pausenhof in Neukölln kam es zwischen einem Lehrer und einem Schüler zu einer Auseinandersetzung, weil dieser eine Palästina-Flagge hochgehalten hatte. Viele Schüler des Jüdischen Gymnasiums in Berlin trauten sich in der vergangenen Woche aus Angst vor Übergriffen nicht zum Unterricht. Haben die deutschen Schulen ein Problem mit Antisemitismus? Ein Gespräch mit Julia Bernstein, Professorin für Diskriminierung und Inklusion an der Fachhochschule Frankfurt.

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