Schulen in der Pandemie:Warum eine Impfung Schüler nur bedingt vor Quarantäne schützt

Lesezeit: 3 min

Jahreschronik 2021

Im Ausland wie hier in den USA werden Kinder zwischen fünf und elf Jahren schon gegen das Coronavirus geimpft.

(Foto: Paul Vernon/dpa)

Viele Eltern hoffen, dass sich mit einer Impfung auch der leidige Distanzunterricht für ihre Kinder erledigt. Doch die Praxis sieht in vielen Bundesländern anders aus.

Von Paul Munzinger

Erst waren die Alten dran, dann alle Erwachsenen, dann die Jugendlichen - und jetzt sollen auch Kinder bald eine Impfung gegen Corona erhalten können. Noch vor Weihnachten geht es los, wenn alles klappt. Der Impfstoff für die Fünf- bis Elfjährigen ist zugelassen, die Kinderärzte bereiten sich vor. Was noch aussteht, ist die Empfehlung der Stiko, der Ständigen Impfkommission. Ob sie kommt, so wie zuvor schon für die Zwölf- bis 17-Jährigen, ist allerdings offen. Stiko-Chef Thomas Mertens ließ schon mal wissen, dass er sein siebenjähriges Kind zurzeit nicht impfen lassen würde, hätte er denn eines.

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