Schonende Altersvorsorge:Die Ärzte und die Kohle

Die Versorgungskassen der deutschen Ärzteschaft werden auch durch klimaschädliche Investitionen gefüllt. Dagegen regt sich nun Widerstand.

Von Michael Bauchmüller, Berlin

Verglichen mit dem norwegischen Staatsfonds sind die Versorgungskassen der deutschen Ärzteschaft mager gefüllt. 760 Milliarden Euro hat der norwegische Staat in seinem Fonds angesammelt, 90 Milliarden Euro die deutsche Ärzteschaft. Das Geld soll dereinst reichen, die Altersbezüge der Mediziner zu sichern, die Mitgliedschaft in den Versorgungswerken ist für sie Pflicht. Und noch einen Unterschied gibt es: Die Norweger, Herren über den größten Staatsfonds der Welt, zogen sich im vorigen Jahr aus einem Großteil der klimaschädlichen Investments zurück. Auch Versicherer wie die Allianz oder die französische Axa zogen Geld aus Kohleaktien ab. Die deutsche Ärzteschaft dagegen hält daran fest. Doch der Widerstand gegen diese Position wächst.

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