Scholz-Besuch:Realpolitik in der Wüste

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Scholz-Besuch: Eine Reise, die ihn vor allem Energie kostete: Kanzler Olaf Scholz bemüht freundlich beim Treffen mit dem saudischen Kronprinz Mohammed bin Salman am Samstag in Dschidda.

Eine Reise, die ihn vor allem Energie kostete: Kanzler Olaf Scholz bemüht freundlich beim Treffen mit dem saudischen Kronprinz Mohammed bin Salman am Samstag in Dschidda.

(Foto: Bandar Algaloud /Reuters)

Deutschland braucht Gas und Öl und vor allem sinkende Preise. Kanzler Olaf Scholz versucht es deshalb nun selbst am Persischen Golf. Beobachtungen von einer sichtlich unangenehmen Reise.

Von Daniel Brössler, Dschidda/Abu Dhabi/Doha

Der Tag in der Wüste beginnt für Olaf Scholz mit einem Ausflug ins Grüne. Mariam Almheiri, Ministerin für Klimawandel und Umweltschutz, geleitet den Kanzler über einen hübschen Steg durch einen Mangrovensumpf. Almheiri ist Tochter einer deutschen Mutter, hat in Aachen studiert und kann mitreißend darüber sprechen, dass die Vereinigten Arabischen Emirate nicht nur Energielieferant sein wollten, sondern auch ein "Hub" für den Klimaschutz. Deshalb auch der Besuch hier, denn die Mangroven erweisen dem Klima gute Dienste. Heiß ist es natürlich trotzdem. Das Sakko hat der Kanzler längst ausgezogen, aber für das weiße Hemd wird er bald Ersatz brauchen.

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