Scholz in den USANettigkeiten aus einer anderen Zeit

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Ausgezeichnete Beziehungen: Olaf Scholz (li.) verleiht Antony Blinken in New York das Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Ausgezeichnete Beziehungen: Olaf Scholz (li.) verleiht Antony Blinken in New York das Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
Anne Pollmann /dpa

Seit Olaf Scholz vor knapp einem Jahr das Kanzleramt räumen musste, ist es eher still um ihn geworden. Aber jetzt ist er wieder da – zumindest für ein paar Tage in New York.

Von Boris Herrmann, New York

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„Tony“, sagt Olaf Scholz zu seinem amerikanischen Freund, „wir lieben beide Jazz. Aber du kannst ihn spielen. Und ich kann ihn nur hören.“ Dieser Tony aus Amerika, Antony Blinken, fühlt sich offensichtlich geschmeichelt, zumal Scholz jetzt auch noch an einen gemeinsamen G-7-Gipfel in Schloss Elmau erinnert, als der damalige US-Außenminister, so Scholz, „spontan die Gitarre in die Hand nahm“. Man kann es sich in diesem Moment mitten in Manhattan bildlich vorstellen, wie das damals abgelaufen sein muss in den bayerischen Alpen: Olaf Scholz, Joe Biden, Justin Trudeau, Emmanuel Macron und Boris Johnson sitzen abends noch bei einem Weißbier zusammen – und Blinken, der ja längst nicht nur Jazz, sondern auch Rock und Blues kann, spielt „Rockin‘ in the Free World“ von Neil Young.

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