Epstein-EnthüllungenSchockwellen in Europas Elite

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Collage: Felix Hunger; Fotos: imago-images, afp

Ein Prinz, der keiner mehr ist, eine abberufene Chefdiplomatin, Ermittlungen wegen Korruption und Menschenhandel: Die  Epstein-Akten hatten vor allem in Europa politische Folgen.

Von SZ-Korrespondenten

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Die Slowakei schien Jeffrey Epstein zu mögen. Er reiste, wie aus den veröffentlichten Akten hervorgeht, mehrmals in die Slowakei, war sogar interessiert daran, sich dort in den Bergen ein Haus zu kaufen. Drei Namen sind mit seinen Reisen in das kleine Land zwischen Österreich und Ukraine verbunden. Zunächst Miroslav Lajčák, mit ihm stand Epstein etwa ab 2018 in Verbindung. Lajčák war damals Außenminister und Präsident der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York. Epstein lud ihn zu Treffen mit Steve Bannon ein, Vordenker der US-amerikanischen radikalen Rechten. Lajčák wollte Bannon mit Robert Fico bekannt machen, der heute zum vierten Mal Ministerpräsident seines Landes ist.

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