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Schlachthöfe in Bayern:Schmerz, lass nach

Der letzte Tag: Die Schweine müssen vor dem Schlachten betäubt werden, aber viele bayerische Höfe, so die Studie, haben damit Probleme.

(Foto: Katrin Langhans)

Die Deutschen lieben das Schwein - auf dem Teller. Doch obwohl es für Schlachtbetriebe strenge Vorschriften gibt, beweist jetzt eine Studie: In Bayern werden viele Tiere unnötig gequält.

Vier, höchstens fünf Monate dauert das Leben eines Mastschweins, ein Leben fast nur hinter Mauern. Tageslicht fällt, wenn überhaupt, durch kleine Fenster. In der Welt dieses Schweins riecht es nach Kot und Urin, manchmal ist die Luft so scharf, dass sie in den Augen brennt. Das Schwein frisst, das Schwein nimmt zu. Das ist seine Bestimmung. Der aufregendste Tag im Leben eines Mastschweins ist sein letzter.

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