Verkehrsminister:Wie Scheuer versuchte, kritische Medien zu "torpedieren"

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Andreas Scheuer bei der 170. Sitzung des Deutschen Bundestages im Reichstagsgebäude. Berlin, 02.07.2020 *** Andreas Sch

Er stehe, sagte Andreas Scheuer im Juli 2019, für "maximal mögliche Transparenz" bei der Mautaufklärung.

(Foto: imago images/Future Image)

Das Verkehrsministerium begegnete kritischen Journalisten-Fragen mehrfach mit taktischen Manövern und Drohungen.

Von Markus Balser, Berlin

Das CSU-Prestigeprojekt Pkw-Maut war einen Monat zuvor krachend gescheitert, da rollte Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am 24. Juli vergangenen Jahres 20 Aktenordner auf einem Hausboten-Wagen in den Bundestag. Als Diener des Parlaments präsentierte sich der angeschlagene Minister. Er stehe, sagte Scheuer, für "maximal mögliche Transparenz" bei der Mautaufklärung. "Das ist mein Politikstil!", betonte Scheuer.

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