Krebsleiden:Ein Verlust für die deutsche Politik

Krebsleiden: Wolfgang Schäuble auf dem CDU-Parteitag in Karlsruhe im November 2010.

Wolfgang Schäuble auf dem CDU-Parteitag in Karlsruhe im November 2010.

(Foto: DANIEL ROLAND/AFP)

Wolfgang Schäuble hat die Bundesrepublik jahrzehntelang geprägt, Bundespräsident Steinmeier würdigt ihn als "Glücksfall für die deutsche Geschichte". Sein Tod könnte auch Folgen für die Union haben.

Von Georg Ismar und Nicolas Richter, Berlin

"Das Leben ist nicht nur Spaß", hat der Pflichtmensch Wolfgang Schäuble einmal gesagt. Bei einem gelungenen Leben habe man das Gefühl, "dass man etwas tun konnte". In seinen späten Tagen wirkte Schäuble wie jemand, der mit seinem Leben zufrieden war - getan hatte er ja genug: Mehr als 50 Jahre lang war er Abgeordneter im Bundestag, er war Kanzleramtsminister, einer der Architekten der Deutschen Einheit, später Finanzminister und Bundestagspräsident.

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Wolfgang Schäuble

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Kanzleramtsminister, Innenminister, Finanzminister, CDU-Chef, Bundestagspräsident - und mehr als fünfzig Jahre lang Abgeordneter. Wolfgang Schäuble war ein Machtmensch, der lernen musste, die Macht anderer zu ertragen.

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