Militärbündnis im Nahen OstenDer Pakt von Mekka

Lesezeit: 5 Min.

Die Staatenführer Recep Tayyip Erdoğan, Mohammed bin Salman und Shehbaz Sharif (von links) vereinbaren eine neue Zusammenarbeit.
Die Staatenführer Recep Tayyip Erdoğan, Mohammed bin Salman und Shehbaz Sharif (von links) vereinbaren eine neue Zusammenarbeit.
Foto: AFP

Saudi-Arabien, die Türkei und Pakistan schließen ein Militärbündnis. Sie wollen sich von den USA emanzipieren und wittern in den Wirren der Nahost-Kriege ihre Chance.

Von Tomas Avenarius und Raphael Geiger, Tel Aviv

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Das Verteidigungsbündnis zwischen Saudi-Arabien, der Türkei und Pakistan könnte die politische Statik im Nahen Osten verändern. Es beinhaltet ähnlich dem Nato-Vertrag eine Beistandsklausel, wonach ein bewaffneter Angriff auf eines der Länder als Angriff auf alle drei gewertet wird. Die Vereinbarung wurde in der saudischen Stadt Mekka, der heiligsten Stätte des Islam, unterzeichnet. Die drei sunnitisch geprägten Länder blicken mit Sorge auf den schiitischen Iran sowie auf das aggressive Vorgehen Israels und ihrer bisherigen Schutzmacht USA.

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MeinungTürkei, Saudi-Arabien, Pakistan
:Ein Sicherheitspakt dieser drei Länder produziert keine Sicherheit. Im Gegenteil

SZ PlusKommentar von Tomas Avenarius
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