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Saudi-Arabien:Ein Schimmer von Freiheit

Heiterkeit in Riad: Gäste in der saudischen Hauptstadt kurz vor Beginn eines Autorennens.

(Foto: Fayez Nureldine/AFP)

Frauen am Steuer, Musikfestivals, eine Unterhaltungsbranche: Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman ist das Gesicht des lang herbeigesehnten Wandels im Land. Den Mordfall Khashoggi blenden die Einheimischen lieber aus.

Von Dunja Ramadan, Riad

Grüne Lichtstrahlen wandern über die jahrhundertealten Lehmhäuser. Zwanzig Minuten Autofahrt von Riad entfernt liegt die Wadi-Oase Diriyah, umgeben von sandfarbenen Stadtmauern, meterhohen Palmenhainen und quakenden Fröschen. Im Garten des Palmencafés halten Paare in der Dunkelheit Händchen, Ausländer schlendern durch das alte, malerische Riad, begleitet von Touristenführern. Diriyah, der historische Geburtsort des saudischen Staates, wurde in den vergangenen Jahren unter der Aufsicht des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman aufwendig restauriert: Museen, Restaurants, Wellnesscenter und Luxusgeschäfte eröffneten in der historischen Stadt. Nirgendwo sonst im Königreich treffen Vergangenheit und Gegenwart so aufeinander wie hier.

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