Neue Sanktionen gegen Russland:Europäer sollen keine Spitzenjobs in russischen Staatskonzernen mehr übernehmen dürfen

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Neue Sanktionen gegen Russland: Ein Bild aus schöneren Tagen: Gerhard Schröder nimmt vor vier Jahren als damaliger Aufsichtsratsvorsitzender des russischen Ölkonzerns Rosneft an einer Pressekonferenz teil. Künftig sollen EU-Bürger solche Posten nicht mehr bekleiden dürfen, fordert die Bundesregierung.

Ein Bild aus schöneren Tagen: Gerhard Schröder nimmt vor vier Jahren als damaliger Aufsichtsratsvorsitzender des russischen Ölkonzerns Rosneft an einer Pressekonferenz teil. Künftig sollen EU-Bürger solche Posten nicht mehr bekleiden dürfen, fordert die Bundesregierung.

(Foto: Patrick Pleul/dpa)

Die EU diskutiert über das nächste Sanktionspaket. Berlin fordert, EU-Bürgern die Annahme gut bezahlter Posten bei russischen Staatskonzernen zu verbieten - eine Lehre aus dem Fall Gerhard Schröder.

Von Björn Finke, Brüssel

EU-Bürger sollen künftig nach dem Willen der Bundesregierung nicht mehr im Aufsichtsrat oder Vorstand russischer Staatskonzerne sitzen dürfen. Das Verbot soll Teil des nächsten Sanktionspakets gegen Russland sein. Der Vorschlag findet sich in einem Diskussionspapier, das Berlin an die anderen EU-Regierungen geschickt hat und das der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Dass jemand wie Altkanzler Gerhard Schröder über Jahre Aufsichtsratschef beim russischen Ölunternehmen Rosneft war, wäre dann nicht mehr möglich.

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