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Sambia:US-Botschafter verlässt das Land aus Protest

Nach einem Streit über die Rechte von Homosexuellen in Sambia hat der US-Botschafter Daniel Foote das afrikanische Land am späten Donnerstagabend verlassen. Sambias Regierung hatte explizit um seine Ablösung gebeten. Unmittelbar vor seinem Abflug hatte Foote in einer Erklärung den sambischen Präsidenten Edgar Lungu aufgefordert, den Ruf des Landes als starke Demokratie wiederherzustellen und die Menschenrechte zu schützen. In dem Land sind, wie in vielen weiteren Ländern Afrikas, gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen verboten. Ende vergangenen Jahres waren zwei Männer zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Daniel Foote hatte das Urteil Ende November scharf kritisiert. "Vielleicht ist es an der Zeit, dass Sambia seine veraltete Haltung und obsolete Gesetzgebung zum Umgang mit der LGBTI-Community und allen anderen, die als ,anders' gesehen werden, prüft."

© SZ vom 04.01.2020 / dpa
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