Festspiele:Mammutprojekt am Mönchsberg

Lesezeit: 4 min

Festspiele: Pläne der Architekten für den Festspielbezirk in Salzburg, der aufwendig erneuert und erweitert werden soll.

Pläne der Architekten für den Festspielbezirk in Salzburg, der aufwendig erneuert und erweitert werden soll.

(Foto: Visualisierung / © Jabornegg & Pálffy)

Salzburg verwirklicht bis 2030 eines der größten Bauprojekte Österreichs: Der Festspielbezirk wird für 300 Millionen Euro saniert und erneuert. Doch die Inflation könnte die Pläne gefährden.

Von Hans-Peter Siebenhaar, Salzburg

Lukas Crepaz schaut auf die komplexe Dächerwelt des Salzburger Festspielbezirks. Von der sonnigen Terrasse des Toscanini-Innenhofs hat der kaufmännische Direktor der Salzburger Festspiele einen guten Überblick über seine drei Opernbühnen mit den verwinkelten Proben- und Handwerksräumen. Der 40-Jährige steht am Beginn eines Mammutprojekts in der über hundertjährigen Geschichte des Festivals. Für mehr als 300 Millionen Euro wird unter seiner Führung der Festspielbezirk saniert und erweitert. Unterhalb des Mönchsbergs wird bis 2030 damit eines der größten Bauprojekte in Österreich verwirklicht.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Hartz IV und Inflation
Armes Deutschland
Geheimdienste im Ukraine-Krieg
An der unsichtbaren Front
Wolf Biermann
"Das sind Dummheiten aus Klugscheißer-Motiven"
Digitale Welt und Psyche
Mehr, mehr, mehr
Medizin
Wie die Art der Geburt den Immunschutz prägt
Zur SZ-Startseite