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Katerina Sakellaropoulou:Erstmals Frau zum griechischen Staatsoberhaupt gewählt worden

Griechenland soll erste Staatspräsidentin bekommen

Katerina Sakellaropoulou, Richterin und Präsidentin des obersten griechischen Verwaltungsgerichtshofes (STE), am 14. Oktober 2019 während einer Podiumsdiskussion.

(Foto: dpa)

Das Parlament stimmte mit großer Mehrheit für die Juristin Sakellaropoulou. "Die Demokratie ist weiblich", begründete Premier Kyriakos Mitsotakis seinen Vorschlag.

Das griechische Parlament hat mit großer Mehrheit die Juristin Katerina Sakellaropoulou zur neuen Staatspräsidentin gewählt. Erstmals übernimmt eine Frau den Posten, dessen Inhaberin nur repräsentative Aufgaben hat. Bei einer namentlichen Abstimmung votierten 261 Abgeordnete für die 63-Jährige, 33 enthielten sich, wie das Parlamentspräsidium mitteilte. Für die Wahl waren 200 Stimmen des Parlamentes mit 300 Sitzen notwendig.

Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Sakellaropoulou kommt aus der Hafenstadt Thessaloniki und spricht neben Griechisch auch Englisch und Französisch. Nach ihrem Jura-Studium wurde sie Richterin und später Präsidentin des obersten griechischen Verwaltungsgerichtshofes.

Bisher war der Verfassungsrechtler Prokopis Pavlopoulos, 69, Präsident. Auf die Kandidatur Sakellaropoulou hatten sich die regierenden Konservativen der Nea Dimokratia unter Regierungschef Kyriakos Mitsotakis, die stärkste Oppositionspartei, die linke Syriza unter Ex-Regierungschef Alexis Tsipras, sowie die Sozialdemokraten geeinigt. Premier Kyriakos Mitsotakis hatte im Januar Sakellaropoulou vorgeschlagen. "Die Demokratie ist weiblich. Es ist die Zeit gekommen, erstmals eine Frau ins höchste Amt des Staates zu wählen", begründete er seinen Vorschlag. Sakellaropoulous Amtszeit beginnt am 13. März.

© SZ.dedpa/cck/saul
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