Die CDU steht am 6. September vor schwierigen Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt: Die AfD liegt dort zweistellig vor ihr und der eigene Kanzler Merz ist dort so unbeliebt, dass er im Wahlkampf keine Hilfe ist. Eher im Gegenteil. Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) macht dort stellenweise einen Wahlkampf, der offen gegen die Bundesregierung und Merz gerichtet ist. Zum Beispiel hat er sich gemeinsam mit seinen Amtskollegen in Ostdeutschland öffentlich gegen die sogenannte Rente mit 63 gestellt. Falle diese weg, benachteilige das vor allem Menschen aus Ostdeutschland, argumentieren die Ministerpräsidenten.
Das schwierige Verhältnis zwischen Merz und Ostdeutschland ist das Thema in dieser Folge des SZ-Nachrichtenpodcasts „Auf den Punkt“. Denn hinzu kommt, dass Merz nicht den richtigen Ton zu treffen scheint, wenn er über und mit Ostdeutschen redet. Merz habe eben das Image eines besonders westdeutschen Politikers, sagt SZ-Redakteur Daniel Brössler, der für die SZ über den Kanzler berichtet. Selbst wenn Merz positiv über die Leistungen der Ostdeutschen sprechen wolle, käme das „gönnerhaft“ an.
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Moderation, Redaktion: Johannes Korsche
Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb
Produktion: Laura Sagebiel
Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CDU (Youtube).
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